Der Weg ist das Ziel

Am Tag der Abreise gab es noch einmal einen Venenkatheter, um mir Thrombozyten und ein weiteres Mal Pentamidin einzuflößen. Dann haben meine Eltern mich abgeholt. Bei der UKE Apotheke haben wir noch fix eine Batterie an Medikamenten eingesammelt und mein Konto um 1200 € geschmälert. Zum Glück hatte ich eine Kreditkarte dabei. Nun bin ich Zuhause und sehr erleichtert, dass diese große Hürde hinter mir liegt. Ich muss mich in den kommenden Monaten weiterhin isolieren und kann Freunde höchstens draußen zum Spazieren treffen. Doch ich habe bereits einen Teil meiner Freiheit wiedergewonnen. Das ist ganz wunderbar!

Ohne den Glauben an meine Genesung, die aufbauenden, mutmachenden und liebevollen Worte, die positiven Gedanken sowie die kraftgebende Energie meiner Freunde, Familie, Kolleginnen und Kollegen und Bekannten hätte ich die Zeit bestimmt nicht so gut gemeistert. Danke für eure Unterstützung! Ihr seid fabelhaft!

12 Kommentare

  1. Hallo liebe kabe.
    Ich habe deinen gesamten Blog gelesen. Total humorvoll und gut geschrieben, trotz der schweren Krankheit bzw. Zeit.
    Durch Zufall spielen deine Eltern mit meinem Papa zusammen Golf.
    Mir ist genau das gleiche wiederfahren nur etwa ein Jahr vor deiner Geschichte.
    Ich war in der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg.
    Wenn du magst, kannst du mich gerne kontaktieren wegen Erfahrungsaustausch oder wenn du einen Kontakt zwischen Gleichgesinnten suchst.
    Ich würde mich freuen.
    Ganz liebe Grüsse, pass auf dich auf und bleibe/werde gesund
    Tatjana Bleuel

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